Kirchenmosaik_2
Logo klein
Kirchenkreis

Besuchen Sie die Internetseite unseres Kirchenkreises www.kirchenkreis-braunfels.de. Dort finden Sie weitere Informationen und Veröffentlichungen unseres Kirchenkreises.

Karte Kirchenkreise B-W

In der Grafik links sind die Kirchen- kreise Braunfels (blau) und Wetzlar (grün) mit ihren Kirchengemeinden dargestellt.
Beide Kirchenkreise stellen eine Exklave der evangelischen Kirche im Rheinland als Landeskirche dar und sind umgeben von Gemeinden der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau bzw. der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Als Christen Farbe bekennen

Bedenkenswertes, Kurioses und Vergnügliches auf der letzten Braunfelser Synode.
Bericht und Fotos: U. Barnikol-Lübeck

Wetzlar-Niedergirmes (bkl). Auf eine Reise durch die vergangenen Jahrzehnte mit Blick in die Zukunft ist Superintendent Roland Rust in seinem letzten Jahresbericht über den Evangelischen Kirchenkreis Braunfels gegangen. Wehmütig und gleichzeitig zuversichtlich zeigte sich hier  nicht nur der leitende Theologe bei der Kreissynode im Nachbarschaftszentrum Niedergirmes. Dies auf dem Hintergrund, dass die Kirchenkreise Wetzlar und Braunfels sich zum 1. Januar 2019 zum „Evangelischen Kirchenkreis an Lahn und Dill“ vereinigen werden.

Sich auf die Wurzel, den Glauben an Jesus Christus zu besinnen, dazu rief Rust die 67 Synodalen aus den 32 Kirchengemeinden auf.

Dabei legte der Theologe von der Beschreibung des kirchlichen Widerstandes im Nationalsozialismus bis zur Situation der Flüchtlinge heute anschaulich dar, dass seit 1932 viele Themen in Kirche und Gesellschaft sowie in der Auseinandersetzung zwischen beiden auch heute noch aktuell sind: die vielen gehetzten Menschen in der Kirche ohne Zeit für Stille und Gebet, der Sonntagsschutz, Kriegserfahrungen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, der zunehmende Antisemitismus, die Not der Geflüchteten. Rust kritisierte insbesondere, dass Schiffe mit geretteten Flüchtlingen in europäischen Häfen abgewiesen werden. Das Eigeninteresse werde heute in ganz neuem Ausmaß an die erste Stelle gesetzt, klagte der leitende Geistliche und fragte auch mit Blick auf seine Kirche: „Sich auf den Anstand besinnen, die Kunst des Zuhörens und des Verstehens üben und zur Zeit kräftig widersprechen – sind wir dazu als Gemeinde Jesu in der Lage?“ Dass die Menschen im Kirchenkreis Braunfels durch die Jahrzehnte hindurch gleichzeitig fromm und weltzugewandt unterwegs gewesen seien, konstatierte Rust und sieht darin auch eine Zukunftsperspektive für den neuen Kirchenkreis: „Geht mit offenen Augen aktiv durch unsere Zeit und lasst euch überraschen, welche Blüten der Menschenfreundlichkeit, der Lebensfreude und des Trostes euch und den Menschen daraus erwachsen.“

 
Synodale.3
                         Bild 1: Letzte Kreissynode Braunfels: Für die 67 Synodalen gab es viel Informatives, Nachdenkliches, Vergnügliches und  Kurioses zu hören.

Unterbrochen wurden die Tagesordnungspunkte der Synode wie die Aussprache über Superintendenten-, Gemeinde- und Synodalberichte immer wieder von Impulsen eines Vorbereitungsteams aus Pfarrer Marcus Brenzinger (Werdorf), Pfarrer Dr. Hartmut Sitzler (Kröffelbach), Heidi Stiewink (Wetzlar) und Pfarrerin Hildegard Twittenhoff (Nauborn).

So hörten die Synodalen von einem Kirchenkreis, dessen Geschichte in der Synode von Hungen 1582 wurzelt, geprägt von der Aufmüpfigkeit seiner Mitglieder und weltweitem partnerschaftlichen Engagement, in dem es kuriose Kirchengebäude gibt, schräge Pfarrvögel, mutige Frauen und „Erweckte“.

Da traten  im Dreißigjährigen Krieg Menschen in den „Taufstreik“ und brachten erst ihre Kinder in die Kirche, als wieder reformierte Pfarrer anstelle der katholischen eingesetzt wurden. Diese und andere Schlaglichter aus der Geschichte des Kirchenkreises präsentierte Pfarrer Dr. Hartmut Sitzler. „Noch heute ist unsere Synode keine Abnickveranstaltung“, erklärte der Theologe, „die Freiheit, sich des eigenen Verstandes zu bedienen, sollten wir uns auch im neuen Kirchenkreis erhalten.“

Ruhestandspfarrer erzählten von ihrer Wehrdienstverweigerung und Beteiligung an Friedensgottesdiensten am Atomwaffenlager in Bellersdorf Anfang der 90er Jahre, jüngere Pfarrpersonen von ihrer Sorge angesichts der globalen politischen Lage.

„Wir müssen als Christen den Mund aufmachen und Farbe bekennen!“ forderte Schulpfarrer Ulrich Müller aus Rechtenbach.

Heidi Stiewink (Wetzlar) stellte die Geschichte der ökumenischen Partnerschaften  mit Botswana, Indonesien, Burkina Faso und Erfurt dar, getragen vom tatkräftigen Einsatz oft weniger Ehren- und Hauptamtlicher. „Es gilt auch für den neuen Kirchenkreis: ‚Habt ihr genug Liebe für die Partnerschaften?’“, fragte die Tikato-Vorsitzende.

Von einsatzfreudigen Frauen im Kirchenkreis berichtete Pfarrerin Twittenhoff: Frau Theutbirg, die der Basilika bei Nauborn den Namen gegeben hat, Friederike Fliedner aus Braunfels, Vorsteherin des ersten Diakonissen-Mutterhauses in Kaiserswerth oder Anni Keller, die 33 Jahre als „Bibelfrau“ im Kreisverband der Frauenhilfe tätig war. Auch über die Geschichte der Erweckungsbewegung von der Gründung der ersten Gemeinschaften an hörten die Synodalen. „Die Gemeinschaften, beziehungsweise ‚Evangelischen freien Gemeinden’ gehören längst zum ökumenischen Umfeld unserer Gemeinden“, sagte Twittenhoff.

 
Regionalgruppe.3
                         Bild 2: Die Gemeindeberichte wurden in den Regionalgruppen besprochen.

Und auch Vergnügliches gab es: Marcus Brenzinger ließ die Synodalen mit einem fantasievollen Quiz raten, welche Kirche kein Dach hat, in welcher per Schriftzug an der Wand zum entschlossenen Widerstand aufgerufen wird und in welche der Blitz einschlug. Weiter berichtete er von ehemaligen Pfarramtsinhabern und Synodalältesten und ihren Eigenheiten. So schaffte es ein Geistlicher, das laufende Werdorfer Mühlrad anzuhalten, verstarb jedoch kurz darauf mit nur 31 Jahren. Ein anderer war ganze 64 Jahre im Amt.

Im Blick auf die Kirchensteuerverteilung und Finanzausgleichsregelung  für die Jahre 2020 bis 2022 beschlossen die Synodalen, das alte System bis 2022 beizubehalten. Für die Jahre 2023 bis 2027 wird für den Kirchenkreis an Lahn und Dill ein gemeinsames Übergangsmodell entwickelt mit dem Ziel einer Verteilung der Finanzmittel ausschließlich nach Gemeindegliedern.

Begonnen hatte die Synode mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Christuskirche. In einer Predigt mit Spielszene zu Apostelgeschichte, Kapitel 2, Vers 42, stellten Pfarrer Marcus Brenzinger, Heidi Stiewink und Pfarrerin Hildegard Twittenhoff dar, worum es bei Kirche geht: Mit der Bibel als Grundlage die Botschaft wie ein mit einem Spiegel  eingefangenes Licht weitergeben, sich selbst und anderen helfen, auch mal den Blickwinkel zu verändern und mit allen Schwächen und Fehlern vor Gott eine Gemeinschaft bleiben. So, wie sie auch im Abendmahl deutlich wird. „Mit dem Gebet machen wir deutlich, dass nicht unsere Ideen für die Zukunft unserer Kirche entscheidend sind, sondern dass Gott es ist. Wir legen unsere Kirche in seine Hände.“, so Pfarrer Brenzinger.

Die Liturgie gestaltete Ortspfarrerin Ellen Wehrenbrecht. Die musikalische Begleitung hatten Karin Bremer an der Orgel und die Pfarrerband mit Armin Kistenbrügge (Trompete), Michael Perko (Flügel) und Hartmut Sitzler (E-Gitarre) übernommen.

Ein Grußwort für die Stadt Wetzlar sprach Stadtrat Manfred Viand.

Evangelischer Kirchenkreis Braunfels blickt auf 436-jährige Geschichte zurück
Bericht: Uta Barnikol-Lübeck

Reformierte Tradition mit schlichten Gottesdiensten und gesellschaftspolitischem Einsatz

Braunfels (bkl). Die Synode von Hungen 1582, mit der sich das Gebiet des jetzigen Evangelischen Kirchenkreises Braunfels dem reformierten Bekenntnis anschloss, ist das zentrale Datum für den Beginn seiner Geschichte. So haben die „Braunfelser“  1982 anlässlich des 400. Jahrestages einen Festgottesdienst in der Friedenskirche in Braunfels gefeiert. 436 Jahre nach der Hungener Synode geht nun die Geschichte dieses Kirchenkreises zu Ende, denn die Synoden Wetzlar und Braunfels werden sich zum 1.1.2019 zum „Evangelischen Kirchenkreis an Lahn und Dill“ vereinigen. Anlässlich seiner letzten Synode Anfang November wird der Kirchenkreis Braunfels auf seine wechselvolle Geschichte zurückblicken:

Mit der reformierten Kirchenordnung, die Graf Konrad zu Solms-Braunfels 1582 einführte, kam es auch in diesem Gebiet zu einer Art „Reformation der Reformation“.
Denn für reformierte Christen ist der Glaube mehr als eine innere Beziehung des Einzelnen zu Gott. Er hat auch Auswirkungen auf das Alltagsleben. So wurden damals unter anderem als Verfehlung angesehenes unsittliches Verhalten oder nachlässiger Kirchgang mit Geldstrafe oder gar Turmarrest geahndet. Zur reformierten Tradition gehört neben dem Gebrauch des Heidelberger
Katechismus auch die schlichte
Gestaltung von Kirchengebäuden und Gottesdiensten, bei denen die Predigt im Mittelpunkt steht. In der Folgezeit wurden Kreuze, Kerzen, Bilder und Hochaltäre aus den Kirchen entfernt und stattdessen einfache „Abendmahlstische“ aufgestellt. Gemeinden wie Altenkirchen, Hohensolms, Blasbach und Erda, die zur Grafschaft Solms-Hohensolms gehörten und bis 1629 Teil einer solmsisch-hessischen Gemeinherrschaft waren, blieben allerdings bis heute weitgehend lutherisch. Lutherisch blieb auch die Kirchengemeinde Münchholzhausen, die wegen der fehlenden Verbindung zum übrigen solmsischen Gebiet weiter von lutherischen Pfarrern aus den Nachbargemeinden versorgt wurde und 1977 zum lutherisch geprägten Kirchenkreis Wetzlar kam.

historische Karte Braunfels

Rund 190 Hugenotten, reformierte Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, wurden 1685 von Graf Wilhelm Moritz zu Solms-Greifenstein im Dorf Daubhausen angesiedelt. Dafür waren die deutschen Einwohner in die umliegenden Dörfer umgesiedelt worden. Die Hugenotten sollten ihre französische Sprache beibehalten und auch französische Pfarrer wurden eingesetzt, die bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Kirche in Daubhausen in französisch predigten. So lebten die hugenottischen Einwanderer ihre eigene Kultur und brachten vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht wichtige Anstöße in die Grafschaft. 1690 entstand die Siedlung Greifenthal, da zahlreiche weitere Flüchtlinge kamen.

 

1815 wurden die Kreise Wetzlar und Braunfels im Zusammenhang mit dem Wiener Kongress Preußen zugeschlagen und waren damit zur rheinischen Kirche gekommen. Als diese Region 1932 von der preußischen Rheinprovinz abgetrennt und der Provinz Hessen-Nassau zugewiesen wurde, vollzog der Kirchenkreis Braunfels, wie auch der benachbarte Kirchenkreis Wetzlar, diese Trennung nicht mit. 350 Jahre nach der Hungener Synode gab es 1932 in Nauborn im Kirchenkreis Braunfels stattdessen eine Jubiläumssynode mit deutlich reformierter Prägung.

 
Bild 1: Der Wetzlarer Raum nach den Teilungen 1585 – 1629 -1703 - das Gebiet des damaligen Evangelischen
Kirchenkreises Braunfels ist rot umrandet. Bis 1977 gehörte die Kirchengemeinde Münchholzhausen noch zum
Kirchenkreis Braunfels.  

Superintendent Jakob Heep, seit 1912 Pfarrer in Niedergirmes, bestand auf dem Verbleib der Synode bei der rheinischen Kirche: „Wir bleiben rheinisch, aber als Solmser.“ Dies ist bis heute so geblieben. Mit dazu beigetragen, dass die beiden Kirchenkreise nicht zur hessischen Kirche gekommen sind, hat auch die Entscheidungshoheit der Gemeinden in der rheinischen Kirche. Sie spiegelt sich in der presbyterial-synodalen Ordnung wider und ist so in der hessen-nassauischen Kirche nicht vorhanden.
 

Anlässlich des 300jährigen Reformationsjubiläums 1817 hatte König Friedrich Wilhelm III. von Preußen die lutherischen und reformierten Kirchengemeinden zur Union (Vereinigung) aufgefordert. Diese wurde nach anfänglichem Widerstand einiger Gemeinden in beiden Kirchenkreisen bis zur Mitte des Jahrhunderts auch angenommen, wobei die traditionelle konfessionelle Prägung jeweils erhalten blieb.

012S_0063SteinerRobert.1Da für Reformierte gesellschaftspoliti- sches Engagement ein wichtiges Anliegen ist, kam auch der Widerstand gegen den Nationalsozialismus aus ihren Gemeinden. So nahm beispielsweise Pfarrer Robert Steiner aus Leun an der Bekenntnissynode 1934 in Barmen teil. Die dort proklamierte „Barmer Theologische Erklärung“ ist bis heute eine der wichtigsten Bekenntnisse reformierter Christen. Im gleichen Jahr fand  ein Gemeindetag mit mehr als 80 Pfarrern und Ältesten, die sich zur Bekennenden Kirche hielten, im Leuner Pfarrhaus statt. Pfarrer Steiner sagte in seinem Grußwort vor Superintendent Jakob Heep, Mitglied bei den „Deutschen Christen“, die die Kirche nationalsozia- listisch umgestalten wollten, Ungehorsam gegen ein Kirchenregiment, das gegen Gottes Wort regiere, sei Gehorsam gegen Gottes Wort.

                                                                           Bild 2: Pfarrer Robert Steiner, hier um 1927 mit seiner Ehefrau Elisabeth

Zwei weitere Gemeindetage der Braunfelser Bekenntnissynode in Dillheim und Burgsolms folgten aufgrund des großen Zuspruchs zu den Anliegen der Bekennenden Kirche im gleichen Jahr.

Ende 1933 war anlässlich der Sportpalastkundgebung der Deutschen Christen in Berlin bereits eine „Oberbieler Erklärung“ verfasst und von allen Braunfelser Pfarrern unterschrieben worden. Hier heißt es: „Für unbedingt notwendig halten wir es, dass die Einigung der Kirche nicht durch kirchenpolitischen Machtentscheid oder Kompromiss, sondern durch einmütiges Eintreten für Bibel und Bekenntnis erfolgt.“

Friedrich Winter.1Nachhaltig wirkte auch die Predigt von Pfarrer Friedrich Winter in Kölschhausen am Buß- und Bettag, der der Pogromnacht 1938 folgte. Winters heftiger Protest gegen die Synagogenbrände führte zur Ausweisung aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden und damit aus dem Gebiet seiner Kirchengemeinde durch die Gestapo. „Sind wir nicht mit daran schuld, wenn die Ehrfurcht vor Gott so verschwindet, dass man Hand an Gotteshäuser legt?“ hatte er deutlich Position bezogen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war es die weltweit empfundene Verantwortung, die bis heute in Form des Arbeitskreises Frieden Menschen aus dem Kirchenkreis Braunfels beispielsweise zu Gottesdiensten am Atomwaffenlager in Bellersdorf zwischen 1988 und 1992 motivierte, zum Einsatz gegen die Apartheid in Südafrika oder zur Mitwirkung bei Demonstrationen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Darüber hinaus gibt es weltweite Partnerschaften mit Menschen aus Botswana, Burkina Faso und Indonesien. Gemeinsam mit dem Nachbarkirchenkreis Wetzlar engagiert sich der Kirchenkreis Braunfels unter anderem im Kirchlichen Arbeitskreis Flucht, in der Diakonie, der kreiskirchlichen Jugendarbeit, beispielsweise mit dem Betrieb des Paul-Schneider-Freizeitheims bei Dornholzhausen, in der Frauenarbeit, im Bereich der Schule, in den vielfältigen Bereichen der Seelsorge sowie im ökumenischen und interreligiösen Dialog.

Da seit mehreren Jahrzehnten mehr und mehr Finanz- und Strukturfragen die Themen auf kreiskirchlicher Ebene bestimmen, geriet auch der Gedanke einer Vereinigung der beiden rheinischen Kirchenkreise in Hessen in den Blick. 2013 entstand bereits eine kirchenkreisübergreifende pfarramtliche Verbindung zwischen der Kirchengemeinde Garbenheim (Wetzlar) und der Kirchengemeinde Niedergirmes im Kirchenkreis Braunfels.

Bild 3: Nach Pfarrer Friedrich Winter hat die Evangelische Kirchengemeinde Kölschhausen 1999 ihr Gemeindehaus benannt

Die Kreissynode Braunfels erinnert an ihre Geschichte seit der Synode von Hungen 1582 im Rahmen ihrer letzten Synodaltagung am Freitag, 2. November, von 15 bis 22 Uhr und am Samstag, 3. November, ab 8.30 Uhr im Nachbarschaftszentrum Niedergirmes (Wiesenstr. 4). Geleitet wird die Synode von Pfarrer Roland Rust aus Kölschhausen, der seit 1997 Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Braunfels ist.

Quellen:

Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Coblenz, Jahrgang 1818, Nr.3, 25.Januar 1818, S.10/1

Wilhelm Arabin, Hugenottensiedlung Daubhausen/Greifenthal seit 1685, Daubhausen 1985

Dr. Andreas Metzing, Überblick über die Geschichte der Kirchenkreise Wetzlar und Braunfels, Boppard 31.8.2017

Gemeindebuch der Kreissynoden Braunfels und Wetzlar, hg.v. Kreissynoden Braunfels und Wetzlar, 1953

August Schoenwerk/Herbert Flender, Geschichte von Stadt und Kreis Wetzlar, Pegasus Verlag Wetzlar 1975

Kurt Söhngen, Vierhundert Jahre Solmser Reformation, Braunfels 1982

Robert Steiner, Die Anfänge des Kirchenkampfes in der Synode Braunfels. Aufzeichnungen aus dem Jahr 1936, Schriftenreihe des Vereins für Rheinische Kirchengeschichte, Band 57, 1979

Friedrich Winter Dokumentation anlässlich der Namensgebung des Evangelischen Gemeindehauses Kölschhausen in Friedrich-Winter-Gemeindehaus 17.11.1999, hg.v. Evangelische Kirchengemeinde Kölschhausen 1999

Fotos/Karten: privat / Repro Barnikol-Lübeck / Peter Graben / archiv.ekir.de /Schoenwerk